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Insektenhotel aus Bambus und Filz – So gut nehmen die Krabbler es an

Mit seinen Insektenhotels aus Bambusrohr und Filzgleitern hat Peter W. uns vor einiger Zeit einen völlig neuen Verwendungszweck für unsere Filzgleiter eröffnet. Jetzt hat er uns ein neues Foto zukommen lassen, das eines seiner aktuellen Bauprojekte zeigt.

Filzgleiter einmal anders verwendet

Als Peter W. uns im vergangenen Jahr schrieb, dass er Filzgleiter zum Bau eines Insektenhotels benötige, wussten viele aus dem Team nicht einmal, was es mit diesen fragwürdigen Etablissements auf sich hat. Schnell war man bei einer Szene aus der Komödie Zoolander, in der der einfältige Protagonist Ben Stiller das architektonische Modell einer Schule zerschmettert, mit den Worten: „Was soll das sein? Ein Zentrum für Ameisen?“

Heute sind wir schlauer, und wo immer uns der Begriff „Insektenhotel“ begegnet, müssen wir unweigerlich an Peter W. und seine Behausungen für die kleinen Krabbler denken. Zumal er nicht müde wird, neue Insektendomizile zu bauen und schon deshalb mit uns in Kontakt bleibt. Schließlich sind wir gewissermaßen zu seinem Baustoffhandel geworden.

Überwinterungshilfe für bedrohte Insekten

Aber eins nach dem anderen. Wem es noch nicht bekannt war: Insektenhotels sind Bruthilfen für zahlreiche Insektenarten, die diese zum Überwintern und Aufziehen der Nachkommen verwenden. Wer Insektenhotels aufstellt, hilft den bedrohten Tierchen also, ein wettergeschütztes Winterquartier zu finden und trägt so zu ihrem Fortbestand bei.

Im Grunde bestehen die Insektenhotels aus einer Ansammlung schmaler Niströhren. Diese können aus Stroh, Bambus oder Schilf gefertigt oder in einen Holzklotz gebohrt werden. Häufig findet man auch Kombinationen daraus. Eine Seite sollte bereits verschlossen sein, damit die Insekten nur noch die andere Seite zum Überwintern präparieren müssen.

1000 Hotelzimmer im Eilverfahren

Für den leidenschaftlichen Bastler Peter W. macht dieses Verschießen einen Hauptteil seiner Arbeit aus. Er arbeitet mit Bambusröhrchen in Blechdosen arbeitet und muss an die 1000 dieser Röhrchen verschließen. Ein Prozess, den er mithilfe der Filzgleiter deutlich beschleunigen konnte.

So kam er auf die geniale Idee, selbstklebende Filzgleiter mit demselben Durchmesser der Bambusröhrchen zu ordern, um diese mit einem Handgriff abzudichten. Damit die Insekten an der Innenseite nicht festkleben, rieselt er Quarzsand in die andere Öffnung.  Dieser bleibt am Klebefilm haften und bildet so eine natürliche Schutzschicht. Anschließend müssen nur noch der überschüssige Sand herausgeschüttet und die Röhrchen in den Blechbüchsen zusammengefasst werden.

Im ersten Jahr direkt ausgebucht

Mit diesem Konzept war Peter W. im vergangenen Jahr so erfolgreich, dass er uns ein Foto seines nahezu „ausgebuchten“ Hotels freundlicherweise hat zukommen lassen. Da kann kaum ein Zweifel daran bestehen, wie gut die Hotelkette bei den krabbelnden Hütern des Ökosystems ankommt.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal bei Peter W. für das Teilen seiner Idee bedanken und sind gespannt, ob er an diesem erfolgreichen Konzept festhält oder uns in Zukunft mit weiteren Verfeinerungen überrascht. Allen anderen Lesern wünschen wir viel Spaß beim Nachbauen.

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